50 Euro

Wenn man also viel Arbeit in seine Webseite oder sein Blog gesteckt hat, kommt zwangsläufig die Frage nach der Monetisierung, also wie man mit einer Homepage Geld verdienen kann. In den letzten drei Jahren habe ich auch auf diesem Gebiet viel experimentiert und möchte meine erfolgreichen und auch die weniger erfolgreichen Erfahrungen teilen.

Es ist vermutlich schwer, allgemeinverbindliche Aussagen über den besten Weg zu machen, da es meiner Ansicht nach zum einen stark mit der Besucheranzahl und dem Themengebiet der Seite zu tun hat. Beginnen wir mit dem falschen Weg. In meiner Naivität dachte ich, dass man am besten für große Marken wirbt, weil die schließlich überall zu sehen sind und das erfolgreich sein müsste. Ich habe mich also beim größten Afiliate Netzwerk angemeldet und mich bei den großen Brands beworben, von denen die meisten die Bewerbung auch akzeptiert haben. Nun wurden an prominentester Stelle große Banner eingebaut, in der Hoffnung, dass der ein oder andere der damals vielleicht gut hundert täglichen Besuchern darüber etwas kaufen würde.

Pustekuchen, nach einigen Wochen und keinem einzigen Verkauf, habe ich die Banner und Bannerrotationen komplett entfernt und mich geärgert, dass ich diesen Platz für die Zeit derart verschandelt hatte. Der nächste Versuch galt Google Adsense. In der Anfangszeit habe ich viel mit Positionen, Größen, Formaten und Farben experimentiert. Mein Fazit lautet, Adsense ist auch bei relativ geringen Besucherzahlen interessant und bringt die ersten Euros. Am besten laufen Textanzeigen und diese sollten sich möglichst wenig vom Umfeld abheben, also am besten die gleiche Link- und Hintergrundfarbe besitzen.

Gute Erfahrung habe ich auch mit Zweitverwertern von Tickets, dem Amazon Partnerprogramm, Wettanbietern und der Direktvermarktung gemacht. Jedem werde ich einen extra Artikel widmen, stay tuned.

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