Wordpress ScreenshotMeine erste Webseite habe ich 1999 mit dem Programm Net Objects Fusion erstellt. Es hatte den Vorteil, dass man über keinerleit HTML Kenntnisse verfügen musste. Mit zunehmender Erfahrung wurde mir die völlige Kontrolle über den Quelltext immer wichtiger, so dass ich zuletzt sämtliche Homepages “von Hand” gefertigt habe. Diese handgestrickten Seiten haben allerdings den Nachteil, dass grundsätzliche Änderungen am Aufbau oder Design nicht einfach umzusetzten sind.

Für seo4info wollte ich nun in Form von WordPress etwas Neues ausprobieren. Die Speicherung der Artikel in einer MySQL Datenbank bietet eben diesen Vorteil. Außerdem versprach ich mir von einem CMS, dass es viele vorgefertigte Bestandteile bereit hält, so dass eine Suche oder Kommentar Funktion nicht erst mühsam integriert werden muss.

Ich habe also WordPress in der aktuellen deutschen Version 3.0.1. von der offiziellen WordPress Webseite geladen und entpackt. Als nächster Schritt muss eine MySQL Datenbank angelegt werden. Die Zugangsdaten gibt man dann in die Datei wp-config-sample.php ein und speichert sie unter dem Namen wp-config.php. Dann muss alles auf den Server geladen werden. Ich habe dies unglücklicherweise beim ersten Versuch nicht direkt ins Hauptverzeichnis sondern in einen Unterordner geladen. Dann kann der Blog jedoch nur unter diesem Unterverzeichnis aufgerufen werden. Also achtet darauf, dass die Daten direkt ins Hauptverzeichnis geladen werden.

Die Tabellen der Datenbank werden anschließend durch den Aufruf der Datei /wp-admin/install.php erstellt. Über wp-login.php kann man sich mit dem ausgesuchten Benutzernamen und Kennwort dann erstmals bei WordPress einloggen. Es wird mit einer fünfminütigen Dauer des gesamten Installationsprozesses geworben, dies kann ich tatsächlich bestätigen.

Standardmäßig wird das Theme “Twenty Ten 1.1″ installiert. Der nächste Schritt besteht nun darin, ein Theme auszuwählen, was den eigenen Gestaltungsvorschriften entspricht bzw. nahe kommt. Die Desingvorlagen sind komplett editierbar, so dass alle Details anschließend angepasst werden können. Neben den Grafiken, die ich an meinen Geschmack angepasst habe, musste einiges eingedeutscht werden, da manche Passagen in englischer Sprache gehalten waren. Wahrscheinlich waren Teile des Themes wiederum anderen Themes entnommen worden. Der W3C Validator spuckte zudem einige Fehlermeldungen aus, die ich in der css bzw. index.php Datei erst mühsam suchen und korrigieren musste.

Dennoch ist die Installation und Anpassung von WordPress um ein vielfaches einfacher, als ein komplettes HTML / CSS Layout von Hand zu stricken. Mein erstes Fazit von WordPress lautet also, ich bin positiv überrascht. Über meine ersten on page Optimierungsversuche und über die Geschwindigkeit von seo4info werde ich im nächsten Blog berichten.

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